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Partnergemeinden

St. Marys, Ohio, USA

Durch Auswanderer, die noch den Kontakt zur Heimat pflegen, besteht seit längerer Zeit eine Verbindung zwischen Ladbergen und New Knoxville in Ohio, USA, in deren Nähe auch die Städte Wapakoneta und St. Marys liegen. 1993 stellte Referent Arnold Meckstrodt, der in St. Marys lebte, eine Verbindung zwischen Wapakoneta und Lengerich her.
Die Idee, eine Sistercity-Beziehung mit einer deutschen Gemeinde aufzubauen, wurde auch in St. Marys aufgegriffen. Wieder war es Referent Arnold Meckstrodt, der die Vermittlerrolle übernahm und die Kontakte zwischen St. Marys und Lienen herstellte. Zwischen beiden Orten wurden entsprechende Informationen ausgetauscht. In den zuständigen Gremien wurden Beschlüsse bezüglich der Partnerschaft gefasst.
Im September 1995 kam es dann zur ersten Begegnung durch den Besuch einer amerikanischen Delegation in Lienen. Danach wurden in gegenseitigen Besuchen die Beziehungen vertieft. Die Begnungen der Delegationen waren von herzlicher Gastfreundschaft geprägt und verliefen in außerordentlich harmonischer Atmosphäre. Dies führte dazu, dass inzwischen eine Freundschaft auf der Grundlage der "Sister - City - Bewegung" besteht. Beide Partner haben sich dafür ausgesprochen, die Beziehungen zu entwickeln, zu fördern und zu pflegen, damit vielfältige Verbindungen zum Gedanken-, Erziehungs- und Kulturaustausch zwischen den Bürgern beider Orte entstehen.

Am 14.10.1996 wurde der "Förderverein zur Vertiefung der Freundschaft zwischen Lienen und St. Marys" gegründet. Der Verein pflegt seitdem verstärkt die Beziehungen.
Weitere Informationen zum Verein finden Sie hier.

 

Kelmè, Litauen

Nach der Erweiterung der Europäischen Gemeinschaft um viele neue Staaten im Osten kam die Frage auf, ob sich dadurch neue Möglichkeiten für Lienen ergeben, freundschaftliche Beziehungen aufzubauen und zu entwickeln. Schnell stellte sich heraus, dass die Stadt Kelmè in Litauen in besonderem Maße für eine solche Zusammenarbeit geeignet sein könnte. Die ersten Kontakte über die deutsche und litauische Botschaft bestätigten dies.
Im September 2006 kam es auf Einladung vom damaligen Bürgermeister Horst Murken zu einem ersten Treffen in Lienen. Vertreter aus Kelmè besuchten Lienen und schnell sprang der Funke der persönlichen, herzlichen Atmosphäre über.
Beide Seiten sprachen sich für eine Vertiefung der Kontakte aus. Nachdem auch die politischen Gremien diese Bemühungen offiziell unterstützten und der Unterzeichnung einer Freundschaftsurkunde zugestimmt wurde, kam es im April 2007 zu einem Gegenbesuch einer Lienener Gruppe unter der Leitung von Horst Murken und zum Abschluss einer Freundschaftsurkunde am 27.04.2007.
Sie sollte die Basis für den Aufbau städtepartnerschaftlicher Beziehungen bilden mit dem Ziel, den kulturellen Austausch der Einwohner zu fördern. Neben den offiziellen Programmpunkten konnte die Gruppe beim "Fest der deutschen Sprache" auch einen Eindruck in die lebendige Kultur gewinnen, die vom Interesse an Europa und Deutschland geprägt ist.

Um diese offiziellen Kontakte auch durch bürgerschaftliches Engagement zu unterstützen, kam es am 20.06.2007 zur Gründung des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Lienen - Kelmè/Litauen.

Beide Partner haben zwischenzeitig intensiv an den vereinbarten Zielsetzungen gearbeitet. Durch den weiteren Austausch offizieller Delegationen im Jahre 2008 sind enge Beziehungen entstanden, sodass im Frühjahr 2009 der Zeitpunkt für den Abschluss einer offiziellen Partnerschaft gekommen war. Beim Besuch der Lienener Delegation in Kelmè zum "Fest der Deutschen Sprache" wurde am 24.04.2009 die Urkunde über die Städtepartnerschaft zwischen der Gemeinde Lienen und der Selbstverwaltung der Stadt Kelmè von den Bürgermeistern Horst Murken und Zigmas Macijauskas aufgrund der Beschlüsse ihrer Gremien unterzeichnet.

Weitere Informationen zum Verein finden Sie hier.

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