Zum Jahreswechsel

Bürgermeister Arne Strietelmeier hat das Jahr 2020 noch einmal in der Rückschau betrachtet.

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger in Lienen und Kattenvenne!

Im Dezember ist es für mich zur Tradition geworden, auf das abgelaufene Jahr zurück zu blicken. Doch 2020 fällt dies nicht so leicht wie in den vergangenen Jahren. Natürlich freue ich mich sehr über meine Wiederwahl im September. Dies gibt mir die Gelegenheit mit Ihnen gemeinsam, noch fünf weitere Jahre Lienen und Kattenvenne zu gestalten und zu entwickeln. Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal herzlich für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen. Gleichzeitig haben Sie im September auch den neuen Gemeinderat gewählt, unsere Arbeit haben wir im November mit der konstituierenden Sitzung aufgenommen. Ich freue mich, viele bekannte und neue Gesichter in den Reihen des Rates zu sehen. Ich danke an dieser Stelle noch einmal allen ausgeschiedenen Mitgliedern. Sie haben sich in der Vergangenheit für die Belange unserer schönen Gemeinde eingesetzt, und ich denke, Sie werden es auch in Zukunft, wenn auch anders, tun.

Dennoch: Das nun abgelaufene Jahr wird als Krisenjahr in die Geschichte unserer Gemeinde eingehen. Doch Krisen zeigen uns, wie stark wir als Gemeinschaft sein können. Und da haben Sie mich überwältigt. Der Zusammenhalt, die gegenseitige Hilfe, diese große Solidarität ist beeindruckend. Hier ließen sich viele Beispiele aufzählen, und meine Aufzählung wird sicher nicht vollständig sein. Besonders aufgefallen sind zu Beginn des Frühjahres klassische Nachbarschaftshilfen, Besorgungen und Einkäufe für ältere oder kranke Menschen– privat oder auch organisiert beispielsweise über die Kirchengemeinden. Unsere ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürger haben auch in diesem Jahr überdurchschnittliches Engagement gezeigt. Einzelhandel und Gastronomie reagierten auf Beschränkungen mit Bestell- und Lieferservices und neuen Konzepten, vielfach dankbar von Ihnen angenommen. SupportYourLocal ist bei uns nicht nur ein Slogan, sondern wird tatsächlich gelebt. Auch für Veranstaltungen fanden sich neue Konzepte, so konnten das Picknick am Teich im Juli sowie das Lichterpicknick im September unter sicheren Bedingungen stattfinden – ein wahrer Lichtblick in einem Jahr, in dem nahezu alle Veranstaltungen abgesagt werden mussten. In den Sommerferien konnten viele Kinder dank der Kreativität der Vereine, Partnerinstitutionen und unserer Mitarbeiterinnen der Jugendtreffs wieder ein abwechslungsreiches Programm wahrnehmen. Diesen Mehraufwand haben die Verantwortlichen gerne zum Wohl der Kinder aufgenommen – und die Familien haben es mit Teilnahme und lobenden Worten gedankt!

Wir konnten trotz aller Herausforderungen verschiedene Maßnahmen auf den Weg bringen und umsetzen – zum Wohle für Sie und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Grünabfallsammelplatz am Dalweg ist nun befestigt, viele Gemeindewege und die Banketten sind erneuert. Wir haben endlich eine Zusage über Fördergelder für die Erneuerung des Daches der Sporthalle in Kattenvenne erhalten. Neue Baugebiete sind auf einem guten Weg der Neuausweisung. Unser Bauhof wird im kommenden Jahr einen neuen Standort bekommen, die Fahrzeugflotte haben wir bereits in diesem Jahr mit einem neuen Unimog modernisiert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung fahren zu Terminen entweder mit unserem neuen Elektro-PKW oder dem gut erkennbaren orangefarbenen Caddy.

In diesem Jahr standen wir innerhalb der Verwaltung auch vor vielen alltäglichen Herausforderungen. Videokonferenzen gehören zum Tagesgeschäft, ein Zugang zu unseren Häusern ist Ihnen nur noch mit vorab vereinbartem Termin möglich. Das hat bereits an einigen Stellen zu einer Ausweitung der technischen Ausstattung geführt – aber wir sind hier noch nicht am Ende des Ausbaus. Stichworte wie Online-Terminvergabe oder digitale Verwaltung werden uns sicher auch im nächsten Jahr und darüber hinaus weiter begleiten. Wir werden hier zukünftig überlegen, welche Maßnahmen auch dauerhaft für eine Verbesserung unserer Servicequalität notwendig sind und welche wir uns auch leisten können. An dieser Stelle möchte ich auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren außerordentlichen Einsatz danken!

Meine Bitte an Sie alle: Erhalten Sie sich ihre positive  Einstellung, unterstützen Sie Freunde, Familie, Nachbarn und insbesondere auch unser örtliches Gewerbe: Unsere Handwerker, unsere Dienstleister, unsere Gastronomie, unsere Händler und alle anderen Branchen. Gemeinsam stehen wir diese Krise durch und werden uns hoffentlich im nächsten Jahr wieder persönlich begegnen. Dann können wir im kommenden Jahr wieder viele nützliche und schöne Projekte für unsere Gemeinde anpacken und umsetzen.

Ich wünsche Ihnen ein besinnliches - wenn auch anderes – Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2021.

Bleiben Sie gesund!

 

Herzlichst,

Ihr Arne Strietelmeier

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